
Übersicht der wichtigsten Begriffe aus dem Trading-Bereich:
- Sachwertanleihe
- Same-Day-Settlement (SDS)
- Sammelverwahrung
- Satzung der Aktiengesellschaft
- Schatzanweisungen
- Schiffspfandbriefe
- Schlank untergebracht
- Schlußkurs
- Schufa
- Schuldschein-Darlehen
- Schwarzer Freitag / Montag
- Schwebendes Engagement
- Schütt`aus-hol‘-zurück-Verfahren
- Second Marché
- Second Round Financing
- Secondary purchase
- Securitization
- Seed Capital
- Selbstemission
- Settlement
- Settlement Day
- Short
- Short Call
- Short Position
- Short Put
- Short Straddle
- Short-Position
- Sigma
- Small Caps
- Small-Cap-Effekt
- Smart Money Fonds
- Sollzinsen
- Sologeschäft
- Sonderdepot
- Sonderverwahrung
- Spannkurs
- Sparbrief
- Spekulation
- Spekulationsfrist
- Spekulationsgewinn
- Spekulationsgewinne
- Spekulationssteuer
- Sperrminorität
- Spesen
- Spezialwerte
- Spin Off
- Spin-Off
- Spitze
- Spitzenausgleich
- Spitzenrefinanzierungsfazilität
- Split
- Split-Aktie
- Splitting
- Spread
- Spread-Trading
- Sprinterzertifikate
- Staffelanleihe
- Stammaktie
- Standard-&-Poors-Index
- Standardpapiere
- Standardtender
- Start up
- Step Down Issue
- Step Up Issue
- Stepped Call
- Steuerfreie Wertpapiere
- Steueroasen
- Stillhalter
- Stimmrecht
- Stimmrecht des Aktionärs
- Stockdividende
- Stop-buy-Auftrag
- Stop-loss-Auftrag
- Straddle
- Strangle
- Strap
- Strike price
- Strip
- Stripped Bond
- Stückelung
- Stücknotierung
- Stückzinsen
- Ständige Faziliät
- Substanzwert
- Swap
- Swapsatz
- SWIFT
- Synthetic Forward
- Synthetische Position
- Synthetischer Basiswert
- Systematisches Risiko
Schütt`aus-hol‘-zurück-Verfahren
(Dividendenkapitalerhöhung, Ausschüttungsrückholverfahren); Mittel der Finanzierungs- und Dividendenpolitik. Zunächst werden Beträge als Dividende ausgeschüttet, die anschließend im Wege einer Kapitalerhöhung zurückgeholt werden. Dabei stimmen die Höhe der erwünschten Kapitalaufstockung mit der Summe der zur Ausschüttung beschlossenen Dividende, abzüglich der bei Ausschüttung und Wiederanlage anfallenden Steuern überein. Beim "einperiodischen" Verfahren fallen Ausschüttung und Rückholung der Gewinne in dasselbe Jahr, während beim "mehrperiodischen" Verfahren die Kapitalerhöhung erst nach einigen Jahren bei fortlaufender Ausschüttung erfolgt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß die Gewinne den Aktionären zugute kommen, ohne daß der Gesellschaft auf lange Sicht Liquidität entzogen wird. Im Gegensatz zum Zusatzaktienverfahren muß die Dividende zunächst aber ausgeschüttet werden, bevor sie durch die Kapitalerhöhung in Form von Barmitteln wieder in das Unternehmen zurückfließt. Dabei wird unterstellt, daß sämtliche Altaktionäre von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Ein steuerlicher Vorteil ist bei diesem Verfahren nur dann gegeben, wenn sich die Aktionäre in der unteren Progressionszone der Einkommensteuer befinden.